Hilfe kam aus unserem Kinderdorf in der Dominikanischen Republik
Über das Kinderdorf der Organisation in der Dominikanischen Republik gelangten schon wenige Tage nach dem Erdbeben Hilfsgüter zu den Erdbebenopfern.
Pädagogisches Notfallprogramm
Im Rahmen eines pädagogischen Notfallprogramms kümmern sich Mitarbeiter von UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN seit Januar um rund 2.000 Kinder aus den Zeltstädten, deren Eltern entweder beim Erdbeben umgekommen sind, oder noch vermisst werden.

Essen, Trinken und Medikamente
Direkt nach dem Erdbeben stellten wir Essen, Trinken und Medikamente zur Verfügung. Die Ärzte und Schwestern unseres Kinderkrankenhauses „St. Damien“ konnten mehr als 20.000 Erdbebenopfer medizinisch versorgen.
Neugeborenenstation und Orthopädiezentrum
Neben einer Entbindungs- und Neugeborenenstation wurde eine Orthopädiezentrum für die vielen Amputierten eingerichtet. Zusammen mit den Mitarbeitern des haitianischen Jugendamts, konnten die Sozialarbeiter des Kinderhilfswerks bislang 378 Kinder ermitteln, die durch das Erdbeben zu Waisen wurden. Sie werden derzeit durch unsere Mitarbeiter betreut.
Nachbarschaftsprogramme
Seitdem UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN in Haiti aktiv ist, kümmert sich die Organisation im Rahmen von Nachbarschaftsprogrammen um die ärmsten Menschen in den Slums von Port-au-Prince. Bereits vor dem Erdbeben erfolgten tägliche Hilfslieferungen von Nahrungsmitteln und sauberem Wasser. Seit dem Beben wurden diese Hilfeleistungen ausgeweitet und erreichen auch die Zeltstädte und entlegene Regionen, die ebenfalls vom Erdbeben betroffen waren. Diese Hilfslieferungen sind oft die einzige Unterstützung, die bei den bedürftigen Menschen ankommt.
Cholera-Epidemie
In Haiti ist die Cholera-Epidemie ausgebrochen. Mehrere tausend Tote und über 150.000 Kranke sind zu beklagen. Um eine weitere Verbreitung zu verhindern ist die Versorgung mit sauberem Wasser und Lebensmitteln wichtig. Unser Krankenhaus "St. Damien" betreibt eine Behandlungsbereich für Cholera-Kranke.
Hurrikan Tomas fegte über Haiti
Im November fegte Hurrikan Tomas über Haiti mit starken Winden und extremen Regenfällen. Überschwemmungen und Erdrutsche waren die Folge. Viele Zelte der Menschen hielten den Naturgewalten nicht stand.
Wahl des neuen Präsidenten
Ende November fanden die Präsidentschaftswahlen statt. Berichtet wurde von sehr vielen Unregelmäßigkeiten während der Wahl. Der Unmut der Bevölkerung führte im Dezember zu schweren Unruhen. Eine handlungsfähige Regierung fehlt in Haiti weiterhin.
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Haiti - Sonderbroschüre
Erfahren Sie, was wir dank Ihrer Spenden seit dem Erdbeben an Hilfe in Haiti leisten konnten.






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