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Archiv für das 'Wasser'-tag

21.03.2013

Neue Filteranlage garantiert sauberes Trinkwasser

In diesem Lastkraftwagen kommt das Wasser vom Brunnen in Kenscoff ins Kinderdorf.

Die Wasserversorgung im nph-Kinderdorf „St. Hélène“ steht auf zwei Säulen: Das Trinkwasser stammt aus einem Brunnen, während zum Waschen aufgefangenes Regenwasser genutzt wird. Vor allem das Wasser für den Verzehr muss aufbereitet werden. Die alte Filteranlage versagte jedoch den Dienst, eine Verunreinigung mit Schmutz und Bakterien war die Folge. Inzwischen genießen die Kinder und das Personal wieder sauberes Trinkwasser. Aber einige Herausforderungen bleiben. Weiterlesen…

13.06.2012

Haiti: Sauberes Trinkwasser hat oberste Priorität

Der Gesundheitswissenschaftler Jan Weber sorgt ua. dafür, dass es in den nph-Kinderdörfern sauberes Wasser gibt

Im Interview mit GoodNews erklärt Jan Weber, wie unsere Kinderdörfer mit genügend Wasser versorgt werden und warum das in Haiti so schwierig ist. Weiterlesen…

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11.06.2012

Sauberes Wasser für Slums in Haiti

Viele Haitianer nutzen Wasser aus Bächen und Pfützen

Sauberes Trinkwasser ist in Haiti ein Luxusgut. Das gilt insbesondere für die Bewohner der Slums und Zeltstädte. Sie haben schon zu wenig Geld, um satt zu werden. So greifen sie auf Regenwasser aus Pfützen und Bächen zurück, um ihren Durst zu stillen und sich zu waschen. Weiterlesen…

08.06.2012

Schlechte Wasserqualität macht vor allem Kindern zu schaffen

Schon die Kleinsten müssen helfen, Wasser zu holen - die Qualität spielt oft keine Rolle

Die Zahlen sprechen für sich: Nach wie vor haben weltweit rund eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Während in Deutschland eine Person allein im Haushalt 127 Liter pro Tag verbraucht, müssen viele Menschen in Lateinamerika für jeden Schluck dankbar sein. Aber auch um Lebensmittel zu erzeugen, braucht es mehr Wasser, als man sich vorstellen kann. Weiterlesen…

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05.06.2012

Wasserknappheit in Honduras

Im Kinderdorf muss Wasser gespaart werden.

Anders als der Großteil der honduranischen Bevölkerung, ist unser nph-Kinderdorf in Honduras in der glücklichen Lage, Zugang zu einer nahegelegenen Wasserquelle zu haben. Was uns ebenfalls unterscheidet, ist, dass das Wasser noch dazu sauber und trinkbar ist. Dafür sorgt eine Wasseraufbereitungsanlage, die wir im Oktober 2011 installiert haben. Trotz dieser hervorragenden Voraussetzungen haben wir dieses Jahr ein Problem – das Wasser wird knapp. Weiterlesen…

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18.03.2011

Nicaragua: Biologische Abwasserreinigung

Unser neues Kinderdorf „Casa Padre Wasson“ in Nicaragua, das am 5. Dezember bezogen wurde,  ist für rund 500 Kinder ausgerichtet, derzeit leben 410 dort. Sie haben einen Gesamtwasserbedarf von knapp 46.000 Litern pro Tag. Da sich das neue Heim auf dem Gelände einer ehemaligen Finca befindet, gibt es in unmittelbarer Nähe keine öffentliche Abwasserentsorgung, sprich keine Kläranlagen und keine Abwasserleitungen. Deshalb waren die Mitarbeiter von UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN (nph deutschland) gezwungen, eine dezentrale Lösung zu finden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: zwei biologische Abwasserreinigungssysteme, die ohne chemische Zusätze funktionieren. Ein drittes System ist bereits in Planung. Weiterlesen…

19.03.2010

Der lange Weg zum sauberen Wasser

Trinkwasser ist in Haiti blaues Gold

Für Menschen in westlichen Kulturkreisen ist der Zugang zu sauberem Wasser selbstverständlich. Ganz anders in vielen Staaten der Dritten Welt. In Haiti beispielsweise, einem der ärmsten Länder der Welt, haben Millionen von Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser. Das Erdbeben vom 12. Januar hat die Situation noch einmal dramatisch verschärft. Bereits vor dem Beben musste die Bevölkerung Wasser kaufen. Heute muss ein Haitianer für knapp 19 Liter Wasser mehr als 4,50 Euro bezahlen. Da mehr als 50 Prozent der Bevölkerung in Armut lebt und mit weniger als einem Euro pro Tag auskommen muss, ist Wasser für viele ein unerschwinglicher Luxus. Das international tätige Hilfswerk „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ lieferte bereits vor dem Erdbeben im Rahmen des Sankt Lukas Nachbarschaftsprogramms täglich rund 80.000 Liter sauberes Wasser in die Slums von Port-au-Prince. Seit dem Erdbeben sind es rund 136.000 Liter pro Tag.

Der Weg des Wassers zu den durstigen Menschen

Gegen 8:00 Uhr haitianischer Zeit verlassen ein Fahrer und zwei Mitarbeiter von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ das Krankenhausgelände des Kinderhilfswerks. Dort waren nach dem Erdbeben zeitweise bis zu 500 Verletzte täglich behandelt worden. Mit einem Tanklastzug, der rund 11.000 Liter Wasser fasst, fahren die Mitarbeiter zur Wasserquelle.

Mit einem Tanklastwagen werden regelmäßig Wasserlieferungen in die Slums gebracht.

Mit einem Tanklastwagen werden regelmäßig Wasserlieferungen in die Slums gebracht.

Meist ist die Schlange sehr lang, dann heißt es geduldig warten, oft mehr als eine Stunde. Das Auftanken dauert nur zehn Minuten.

Tanklastwagen werden an einer öffentlichen Befüllstation befüllt.

Tanklastwagen werden an einer öffentlichen Befüllstation befüllt.

Alle Wasserlieferungen gehen in die Slums von Port-au-Prince. Einige davon nach Wharf Jeremie, einen der gefährlichsten Slums der Welt. Er liegt in Cité Soleil – übersetzt heißt das Sonnenstadt – die doch so wenig Wärme bietet. Vielmehr ist Cité Soleil das Elendsviertel von Port-au-Prince, in dem bis vor dem Beben Hunderttausende in bitterster Armut lebten. Das Wenige, das die Menschen besaßen, nahm ihnen das Erdbeben. Trotz hoher Kriminalitätsrate fühlen sich die Mitarbeiter von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ in den Slums weitgehend sicher. Die Hilfsorganisation ist in Haiti bekannt für ihr soziales Engagement und ihren Mitarbeitern wird eine hohe Wertschätzung entgegengebracht. In Cité Soleil warten die Menschen bereits auf das kostenlose Wasser. Um schnell zu den Menschen zu gelangen, fährt der Tanklastzug auch durch enge Gassen und unwegsames Gelände.

Geordnete Wasserverteilung erleichtert die Arbeit

„Wasser, Sankt Lukas ist da, Wasser, Wasser“, ruft ein kleiner Junge, der den Lastwagen von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ mit dem einprägsamen Logo erspäht. Nach diesem Hinweis des Kindes dauert es keine fünf Minuten bis sich hunderte von Erwachsenen und Kinder beim Wassertanklastwagen einfinden. Jeder von ihnen kennt die Spielregeln. Wer sich nicht in die Schlange stellt, erhält kein Wasser.

Die Menschen warten geduldig in der Schlange bis sie kostenlos Wasser erhalten.

Die Menschen warten geduldig in der Schlange bis sie kostenlos Wasser erhalten.

Während ein Mitarbeiter den Wasserhahn bedient, kontrollieren die beiden anderen die Schlange und sorgen für Ruhe und Ordnung, indem sie mit den Menschen reden. Jeder aus der Schlange darf nur zwei Behälter auffüllen. Mit diesem Wasser müssen die Menschen gut haushalten und das bei Temperaturen von derzeit über 30 Grad Celsius. Auf die Frage, ob das Wasser reicht, bis der nächste Transport kommt, antwortet eine Frau: „Natürlich nicht, aber wir sind jedes Mal dankbar, wenn der Transporter kommt. So bleibt uns und den Kindern ein langer Fußmarsch erspart. Das Wasserholen ist einer von unzähligen Kämpfen hier, die wir jeden Tag zu meistern haben.“ Und ein rund 9-jähriges Mädchen schildert ihre Erfahrungen: „Ich lebe bei meiner Tante. Sie ist gerade auf dem Markt. Ich muss dafür sorgen, dass es zu Hause Wasser gibt, sonst muss ich es später sehr weit entfernt holen.“ Wenn das Kind den Wassertanklastzug von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ versäumt, muss es in einem der Nachbarorte nach Wasser fragen. Diese sind mitunter vier bis fünf Kilometer entfernt. Und falls es Wasser gibt, kann es vorkommen, dass das Kind einen 20-Liter-Behälter den ganzen Weg zurück tragen muss. Wenn es kein Wasser gibt, was auch häufig vorkommt, muss das kleine Mädchen durstig nach Hause.

Damit die Wasserlieferungen auch weiterhin aufrechterhalten und ausgeweitet werden können, bittet „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ um Spenden auf das Konto 12.000 bei der Sozialbank Karlsruhe, Bankleitzahl 660 205 00.

oder unter

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