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Archiv für das 'Naturkatastrophe'-tag

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20.01.2010

Haiti: Starkes Nachbeben gegen 12.00 Uhr unserer Zeit

Nachricht unserer Mitarbeiter vor Ort: At 6:03 am this morning there was an aftershock of 6.1 magnitude 30 miles west of Port-au-Prince. We have heard from the St Damien Hospital in Tabarre, and everyone is okay. The entire staff, patients and volunteers are now outside of the buildings.

UPDATE:
Everyone is safe at both the hospital and orphanage locations.

20.01.2010

Anforderungen an Helfer in Haiti

Zusammengefasst noch einmal die wichtigsten Voraussetzungen, die Helfer in unseren Einrichtungen in Haiti erfüllen müssen.

Um unsere Hilfsarbeit nicht zu behindern,  setzen Sie sich bitte nur mit uns in Verbindung, wenn Sie alle diese Anforderungen erfüllen!

  • Erfahrungen in Haiti
  • Erfahrung in Katastrophengebieten
  • gute Sprachkenntnisse in Kreol oder sehr gutes Französisch
  • Krankenschwestern oder medizinisches Fachpersonal  (andere Profile setzen wir auf eine Liste, um sie ggf. später zu kontaktieren)
  • hohe Bereitschaft, sich den Umständen und dem Bedarf vor Ort flexibel anzupassen
  • alle Kosten müssen selber übernommen werden

Kontaktanfragen bitte nur an: volunteers@nphamigos.de

Schlagworte: katastrophenhilfe krankenschwester, helfer für haiti
19.01.2010

Aktion „Schulen für Haiti“ ruft ganz Deutschland zur Hilfe auf

Haitis Erdbebenopfer sind auf Hilfe angewiesen

Das Erdbeben in Haiti zerstörte das Leben Tausender. Haitis Regierungschef spricht von 100.000 Toten. Vor allem die Hauptstadt Port-au-Prince und die bevölkerungsreichen Slums der Stadt sind stark betroffen. „Schulen für Haiti“ ist eine von den Schauspielerinnen Alissa Jung und Janin Reinhardt ins Leben gerufene Spendenaktion. Die jungen Frauen rufen Deutschlands Schüler auf, sich für die ärmsten der Armen, die Kinder in den Slums von Haiti, zu engagieren. Durch die Aktion unterhalten Jung und Reinhardt zwei Straßenschulen in Port-au-Prince. Momentan ist noch unklar, ob die beiden Schulen das Erdbeben überstanden haben und die Kinder am Leben sind. Spenden werden dringend gebraucht, um Soforthilfe zur Verfügung zu stellen.

Erst vor wenigen Wochen waren die beiden Schauspielerinnen selbst in Haiti und haben sich ein Bild der Situation vor Ort gemacht. “Wir sind unendlich traurig und entsetzt über die Ausmaße des Erdbebens in Haiti. Wir stehen in engem Kontakt mit den Mitarbeitern des Kinderhilfswerks “Unsere kleinen Brüder und Schwestern” und mussten mit Schrecken erfahren, dass einige der Mitarbeiter und Freiwillige, die uns noch vor fünf Wochen so warm in Haiti aufgenommen haben, verschüttet sind“, erklärten Jung und Reinhardt. „Leider gibt es bislang noch keine Informationen aus den Slums, wodurch wir noch nicht wissen, wie es unseren beiden Schulen „Fond Peje“ und „Mixte de La Grace“ und den 608 Kinder geht.“ Auch das ehemalige Krankenhaus der Hilfsorganisation „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“, das seit drei Jahren als Behinderteneinrichtung genutzt wird, ist eingestürzt. Eine amerikanische Freiwillige der Organisation wurde lebend gerettet, ihr Bruder hingegen starb unter den Trümmern. Die beiden Schauspielerinnen rufen jetzt ganz Deutschland dazu auf, den Kindern und Menschen zu helfen. „Mehr denn je ist Haiti nun auf Hilfe von uns angewiesen. Es werden Bagger, Tanklastwagen für Wasser und LKWs benötigt, deswegen haben wir uns dazu entschlossen, das Geld, welches auf unser Sonderkonto eingeht, für diesen Zweck zur Verfügung zu stellen. „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ haben Helfer vor Ort, die mit diesem Geld Nothilfe in Haiti leisten werden. In Gedanken sind wir bei unseren Freunden und den Kindern in Haiti.”

Konto 12 000
Sozialbank Karlsruhe,
BLZ 660 205 00
Stichwort: Erdbeben Haiti

19.01.2010

Ehemaliges Kinderkrankenhaus zusammengestürzt

Menschen in Haiti brauchen dringend Hilfe

Eine Naturkatastrophe hält die ganze Welt in Atem. Ein Erdbeben der Stärke 7.0 erschütterte Haiti. Vor allem die Hauptstadt Port-au-Prince und die bevölkerungsreichen Slums der Stadt sind stark betroffen. Das ehemalige Krankenhaus der Hilfsorganisation „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e. V.“, das seit drei Jahren als Behinderteneinrichtung genutzt wird, ist zusammengestürzt. Das berichtet der nationale Direktor der Organisation, Pater Richard Frechette, der in Haiti zugleich als Arzt für die Menschen arbeitet. Derzeit läuft die Bergung der Opfer. Mitarbeiter berichteten, dass unter den Trümmern noch Hilferufe hörbar sind. „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ hat 400.000 US-Dollar an Soforthilfe für die Betroffenen zur Verfügung gestellt. Das Hilfswerk hat mehr als 200 in der Katastrophenhilfe erfahrene Mitarbeiter vor Ort. Um den vielen humanitären Herausforderungen gerecht werden zu können ist die Organisation auf weitere Spenden aus der Bevölkerung angewiesen.

Die Zahl der Todesopfer ist bislang noch unbekannt. Dass es sich bei dem in zahlreichen Medien erwähnten Kinderkrankenhaus in Pétionville, um das ehemalige Kinderkrankenhaus von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ handelt, hat sich nun bestätigt. Seit dem Umzug des Kinderkrankenhauses nach Tabarre, waren in dem fünfstöckigen Gebäude Therapieräume für körperlich und geistig behinderte Kinder untergebracht. Zugleich diente das Gebäude als Wohngebäude für Mitarbeiter und wurde als Büro- und Verwaltungsgebäude sowie als Universitätszentrum für Studenten der Organisation genutzt. Wie viele Menschen sich noch unter den Trümmern des „Father Wasson Center“ befinden, benannt nach dem Gründer des Kinderhilfswerks, kann derzeit niemand sagen. Noch im November des letzten Jahres war eine fünfköpfige deutsche Besuchergruppe rund um die beiden Schauspielerinnen Alissa Jung und Janin Reinhardt in dem Gebäude untergebracht.

Mehr als 200 Mitarbeiter die in den Projekten von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ arbeiten, haben Erfahrung in der Katastrophenhilfe. Wie hoch das Ausmaß der Katastrophe tatsächlich ist, wird wohl erst im Laufe des Nachmittags bekannt werden, wenn es in Haiti wieder Tageslicht gibt. Das deutsche Förderbüro von „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V.“ schickt Soforthilfe in Höhe von 400.000 US Dollar nach Haiti um die ersten Notstände zu beseitigen.

Neben dem Behindertenzentrum hat „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ weitere Einrichtungen in der Umgebung Port-au-Prince: Im Kinderdorf leben rund 350 Kinder und Jugendliche, das Rehabilitations- und Physiotherapiezentrum in Tabarre zählt zu den modernsten Einrichtungen des Landes und mit Francisville entsteht derzeit auch ein berufliches Bildungszentrum. Laut ersten Berichten von Mitarbeitern wurden alle Gebäude durch das Erdbeben beschädigt. Im Rahmen zahlreicher Projekte unterstützen „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ die Not leidenden Menschen in den Slums von Port-au-Prince. Das Hilfswerk betreibt dort 18 Straßenschulen. Dort erhalten die ärmsten der Armen, die Kinder aus den Slums, die Chance, durch Bildung, aus dem Kreislauf der Armut zu entrinnen. Das Verbleiben dieser Kinder ist bislang aufgrund der ausgefallenen Kommunikationskanäle unbekannt.

Helfen können Sie ab sofort durch eine Spende helfen:

Konto 12 000
Sozialbank Karlsruhe,
BLZ 660 205 00
Stichwort: Erdbeben Haiti.

Der katholische Priester und Nationaldirektor Pater Richard schreibt ebenfalls: „Bitte beten Sie für die Menschen in Haiti“