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28.01.2012

Honduras, Bolivien: Eigener Anbau ausgebaut

nph honduras ist das zweitälteste Kinderdorf von nuestros pequeños hermanos. Das hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist, dass wir unsere Selbstversorgung im Lauf der Jahre soweit ausgebaut haben, dass wir 70 Prozent des Eigenbedarfs erwirtschaften. Letztes Jahr haben wir zudem eine eigene Käserei eröffnet. Inzwischen werden viele verschiedene Käsesorten hergestellt: Hart-, Weich- und Frischkäse.

Die neue Käserei produziert wöchentlich rund 240 Pfund Käse
Die neue Käserei produziert wöchentlich rund 240 Pfund Käse

Die Milch stammt von unseren Kühen, die jede Woche rund 1.700 Liter Milch geben. 1.300 Liter benötigen wir für die Ernährung der Kinder, der Rest geht zur Käserei. Bevor wir das Projekt starteten, haben wir jede Woche ca. 240 Pfund Käse gekauft und dafür im Jahr fast 20.000 Euro ausgegeben. Mit unserer Käserei können wir jetzt den Eigenbedarf decken. Auch unser neues, inzwischen drittes, Gewächshaus hilft uns, immer mehr selbst anzubauen.

2012 wollen wir unsere Küche renovieren
2012 wollen wir unsere Küche renovieren

Der Nachteil liegt auf der Hand: die Gebäude, Wege und Einrichtungsgegenstände sind in die Jahre gekommen. So hatte unser Instandhaltungs-Team auch 2011 alle Hände voll zu tun. Die Mitarbeiter haben beispielsweise Wege ausgebessert, damit auch die Rollstuhlfahrer und unsere „Großeltern“ überall hinkommen, um am Kinderdorf-Leben teilnehmen zu können; sie haben Häuser abgedichtet und Dächer ausgebessert und sie haben dafür gesorgt, dass bei Stromausfällen, die in Honduras recht häufig zu verzeichnen sind, die Generatoren laufen. Auch 2012 wird es noch viel zu tun geben und wir hoffen auf Ihre treue Unterstützung. Der Schwerpunkt soll dann auf der Renovierung unserer Küche liegen, die zu den ältesten Gebäuden des „Rancho“ zählt. Hier werden täglich rund 1.500 Mahlzeiten zubereitet. Deshalb ist es besonders wichtig, dass hier alles gut funktioniert und den gesundheitlichen Standards entspricht. Auch die Bodega, in der wir Essen, Kleidung und Putzmaterial lagern, muss erneuert werden und wir werden beides zusammen in Angriff nehmen.

Der neue Minibus
Der neue Minibus

Unser jüngstes Kinderdorf in Bolivien freute sich 2011 über 18 Neuankömmlinge, so dass bei nph bolivien nun 100 Kinder leben. Für die wachsende Familie konnten wir einen neuen Minibus kaufen. So kommen alle Kinder sicher und pünktlich zur Schule und zu den Gottesdiensten in den Nachbarort Portachuelo. Ebenfalls neu ist der Kühlraum. Bisher konnten wir Obst, Gemüse und Fleisch nicht länger als drei Tage lagern, da wir keine Kühlmöglichkeiten hatten und das Klima in derTiefebene von Bolivien sehr feucht und heiß ist. Durch die neuen Kühlgeräte können wir jetzt für einen längeren Zeitraum und in größeren Mengen einkaufen. Damit auch unser Kinderdorf in Bolivien sich bald selbst versorgen kann, wollen wir dem Vorbild der anderen Kinderdörfer folgen und eine Farm und ein Gewächshaus einrichten. Unsere Kinder freuen sich schon darauf! Und Sie können unsere Kinder künftig über MyGoodShop unterstützen, denn ab jetzt ist auch das Kinderdorf von nph bolivien an unsren Onlinespendenshop angeschlossen.

Ob Küken, Saatgut oder einen Sack Reis – Lebensmittel können Sie direkt und transparent über www.MyGoodShop.org spenden.

Schlagworte: bolivien anbau, honduras anbau, honduras bolivien

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