Mehr als 450.000 Menschen sind derzeit in Haiti an Cholera erkrankt, mindestens 6.000 bereits daran gestorben. Damit sind über vier Prozent der Haitianer von der Krankheit betroffen. Trotzdem verlassen viele Experten und Hilfskräfte das Land, weil ihnen die Mittel fehlen, um die medizinische Versorgung aufrecht zu erhalten. Nicht so nph deutschland | UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN. Als Teil des internationalen Kinderhilfswerks nuestros pequeños hermanos (nph) sind wir seit 1988 vor Ort und werden es auch bleiben.
Bereits vor dem Erdbeben im Januar 2010 zählte Haiti zu den ärmsten Ländern der Welt. Für nph Grund genug, dort zahlreiche Einrichtungen und Programme ins Leben zu rufen, die sich um bedürftige, benachteiligte und verwaiste Kinder kümmern. So wurde mit „St. Hélène“ ein Kinderdorf geschaffen, in dem heute rund 400 Kinder leben. Sie bekommen nicht nur ein neues Zuhause, sondern auch medizinische Versorgung und eine schulische und berufliche Ausbildung, die sie später auf eigenen Beinen stehen lässt. Darüber hinaus haben wir ein Behindertenhaus sowie zwei Therapiezentren für behinderte Kinder und Erwachsene gebaut. Jahr für Jahr sind neue Einrichtungen hinzugekommen, wie das Kinderkrankenhaus „St. Damien“, das zu den besten Krankenhäusern in Haiti zählt, oder das „St. Lukas“-Programm, das u.a. mit Straßenschulen Bildung in die Armenviertel bringt oder jeden Monat 400 Toten eine würdige Bestattung bietet.
Doch was wären all die Einrichtungen und Programme ohne die Menschen vor Ort, die uns tagtäglich unterstützen. nph haiti besetzte von Beginn an verantwortungsvolle Positionen mit Haitianern. Nur so war es uns möglich, auf schnellstem Weg eine funktionierende Infrastruktur und dabei gleichzeitig neue, würdige Arbeitsplätze zu schaffen. Nur so konnten wir sofort nach dem Erdbeben auch Katastrophenhilfe leisten, denn unsere Gebäude hielten den Naturgewalten stand und unsere Mitarbeiter kamen zur Arbeit, obwohl auch sie in ihren Familien Opfer zu beklagen hatten. Nur so können wir uns jetzt in die gefährlichen Gebiete wagen, die die anderen Hilfsorganisationen meiden, weil es bei der Essensverteilung zu Ausschreitungen kommt.
Die Menschen kennen inzwischen unsere Organisation, Pater Richard und sein Team. Sie setzen sich mit uns zusammen und wir suchen gemeinsam nach Lösungen. Zu den Menschen vor Ort zählen aber auch die vielen internationalen Experten, die wir einladen, damit sie ihre Kenntnisse an die lokalen Mitarbeiter weitergeben. Sie kommen gerne, weil sie wissen, dass die Mitarbeiter von nph haiti nicht nur ihren Job machen und dann wieder gehen. Sie wissen, dass nph haiti da ist und dort bleiben wird.
Sie können uns helfen, weiterhin zu helfen. Unter www.MyGoodShop.org finden Sie Artikel, die unsere Arbeit vor Ort möglich machen. Herzlichen Dank!
Schlagworte: Kind ohne Bein, notaufnahme karlsruhe ärzte, petionville, petionville images, straßenkinder in südamerika ohne arme oder beine


Deutsch
Österreich 

Ich unterstütze Ihre Organisation bereits mit monatlichen Beiträgen und freue mich sehr über Ihre wichtige Arbeit
Mit besten Grüssen
Ingrid Huther-Thor
Herzlichen Dank auch im Namen unserer Kinder für Ihr Engagement!
Viele Grüße
Detlef von Houwald
Online-Fundraising
nph deutschland