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Haiti: Wir sind gekommen, um zu bleiben

10.11.2011

Mehr als 450.000 Menschen sind derzeit in Haiti an Cholera erkrankt, mindestens 6.000 bereits daran gestorben. Damit sind über vier Prozent der Haitianer von der Krankheit betroffen. Trotzdem verlassen viele Experten und Hilfskräfte das Land, weil ihnen die Mittel fehlen, um die medizinische Versorgung aufrecht zu erhalten. Nicht so nph deutschland | UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN. Als Teil des internationalen Kinderhilfswerks nuestros pequeños hermanos (nph) sind wir seit 1988 vor Ort und werden es auch bleiben.

Die Infrstruktur in Haiti ist in weiten Teilen noch immer im gleichen Zustand wie direkt nach dem Erdbeben.
Die Infrstruktur in Haiti ist in weiten Teilen noch immer im gleichen Zustand wie direkt nach dem Erdbeben.

Bereits vor dem Erdbeben im Januar 2010 zählte Haiti zu den ärmsten Ländern der Welt. Für nph Grund genug, dort zahlreiche Einrichtungen und Programme ins Leben zu rufen, die sich um bedürftige, benachteiligte und verwaiste Kinder kümmern. So wurde mit „St. Hélène“ ein Kinderdorf geschaffen, in dem heute rund 400 Kinder leben. Sie bekommen nicht nur ein neues Zuhause, sondern auch medizinische Versorgung und eine schulische und berufliche Ausbildung, die sie später auf eigenen Beinen stehen lässt. Darüber hinaus haben wir ein Behindertenhaus sowie zwei Therapiezentren für behinderte Kinder und Erwachsene gebaut. Jahr für Jahr sind neue Einrichtungen hinzugekommen, wie das Kinderkrankenhaus „St. Damien“, das zu den besten Krankenhäusern in Haiti zählt, oder das „St. Lukas“-Programm, das u.a. mit Straßenschulen Bildung in die Armenviertel bringt oder jeden Monat 400 Toten eine würdige Bestattung bietet.

Nach dem Erdbeben wurde zusätzlich eine Entbindungsstation von nph eingerichtet.
Nach dem Erdbeben wurde zusätzlich eine Entbindungsstation von nph eingerichtet.

Doch was wären all die Einrichtungen und Programme ohne die Menschen vor Ort, die uns tagtäglich unterstützen. nph haiti besetzte von Beginn an verantwortungsvolle Positionen mit Haitianern. Nur so war es uns möglich, auf schnellstem Weg eine funktionierende Infrastruktur und dabei gleichzeitig neue, würdige Arbeitsplätze zu schaffen. Nur so konnten wir sofort nach dem Erdbeben auch Katastrophenhilfe leisten, denn unsere Gebäude hielten den Naturgewalten stand und unsere Mitarbeiter kamen zur Arbeit, obwohl auch sie in ihren Familien Opfer zu beklagen hatten. Nur so können wir uns jetzt in die gefährlichen Gebiete wagen, die die anderen Hilfsorganisationen meiden, weil es bei der Essensverteilung zu Ausschreitungen kommt.

Regelmäßige Lebensmittelverteilungen in unseren Schulen verbesseren die Situation der Menschen.
Regelmäßige Lebensmittelverteilungen in unseren Schulen verbesseren die Situation der Menschen.

Die Menschen kennen inzwischen unsere Organisation, Pater Richard und sein Team. Sie setzen sich mit uns zusammen und wir suchen gemeinsam nach Lösungen. Zu den Menschen vor Ort zählen aber auch die vielen internationalen Experten, die wir einladen, damit sie ihre Kenntnisse an die lokalen Mitarbeiter weitergeben. Sie kommen gerne, weil sie wissen, dass die Mitarbeiter von nph haiti nicht nur ihren Job machen und dann wieder gehen. Sie wissen, dass nph haiti da ist und dort bleiben wird.

Sie können uns helfen, weiterhin zu helfen. Unter www.MyGoodShop.org finden Sie Artikel, die unsere Arbeit vor Ort möglich machen. Herzlichen Dank!

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Dieser Artikel wurde am 10.November 2011 von MyGoodShop geschrieben.

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