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Archiv für die 'Peru' Kategorie

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15.02.2011

Peru: Religiöses Leben im Kinderdorf

Für unsere Kinder im Kinderdorf „Ciudadela Santa Rosa de Lima“ gab es 2010 neben den religiösen Feiern des Jahreskreises zwei weitere Ereignisse, die sie so schnell nicht vergessen werden: Anfang November empfingen 10 Jugendliche das Sakrament der Firmung und Ende des Monats wurden 20 unserer jüngeren Mädchen und Jungen getauft. Weiterlesen…

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18.09.2010

Die abwechslungsreiche Küche Perus

Das Essen ist ein wichtiger Teil der Kultur in Peru. Fast genauso sehr, wie es tatsächlich zu sich zu nehmen, lieben sie es, über Essen zu reden! Die abwechslungsreichen geografischen Gegebenheiten Perus spiegeln sich in der abwechslungsreichen Küche wider. Die drei geografischen Zonen Perus (die Küstenwüste, die Anden und das Amazonasbecken) weisen aufgrund typischer, vor Ort vorhandener Zutaten alle ihre eigenen Spezialitäten auf. Weiterlesen…

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23.07.2010

Traditionelle Tänze und „Trompitos“ in Peru

Unsere Kinder im Kinderdorf in Peru sind viel beschäftigt. Von 7:00 bis 14:00 Uhr sind sie in der Schule, verbringen zwei Stunden am Tag mit Hausaufgaben und helfen anschließend bei einer Reihe von Aufgaben im Haushalt. Weiterlesen…

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06.04.2010

Strahlendes Lächeln in Peru

Peru – Zur medizinischen Vorsorge unserer Kinder gehört auch eine gute Zahnpflege. Ein Team von Zahnärzten besuchte deshalb unsere Kinder im Kinderdorf von NPH (Nuestros Pequenos Hermanos) in Peru.

Ein Ärzteteam untersuchte die Zähne der Kinder

Ein Ärzteteam untersuchte die Zähne der Kinder

Als dieses Wochenende zwei Autos voller Zahnärzte in unserem Heim in Lunahuaná eintrafen, gab es einige angespannte Gesichter! Aber während viele Kinder Angst vor einem Zahnarztbesuch haben, waren die meisten von ihnen hier in Peru begeistert über diesen Besuch, der vom Rotary Club Lima-Sunrise organisiert worden war.

Jedes Kind erhielt neue Zahnbürsten und Zahnpasta

Jedes Kind erhielt neue Zahnbürsten und Zahnpasta

Die Sprechstunde, die den gesamten Vormittag dauerte, hatte nicht nur zum Ziel, die 66 derzeit im Heim lebenden Kinder zu untersuchen und zu behandeln. Darüber hinaus wurden sie mit neuen Zahnbürsten und zeitgemäßem Rat zu vorbeugender Zahnpflege versorgt.

Den Kindern wird erklärt, wie man richtig Zähne putzt

Den Kindern wird erklärt, wie man richtig Zähne putzt

Im Verlauf des Vormittags füllte jedes Kind einen Fragebogen über den Zustand der eigenen Zähne und seine Essgewohnheiten aus, nahm an einem Kurzvortrag über Mundhygiene teil, erhielt eine nagelneue Zahnbürste sowie eine Tube Zahnpasta und wurde von einem der Zahnärzte untersucht.

Fragebögen zum Zustand der eigenen Zähne wurden ausgefüllt

Fragebögen zum Zustand der eigenen Zähne wurden ausgefüllt

Anschließend begann die Untersuchung der Zähne

Anschließend begann die Untersuchung der Zähne

Die Ärzte lobten Kinder und Angestellte für die allgemein gute Mundhygiene im Heim, die sie einer guten Ernährung und der beispielhaften Anleitung der Betreuer zuschrieben. Dennoch gab es unter all dem Strahlen auch ein paar „Wackelzähne“. Der 12jährige Hector musste all seinen Mut zusammen nehmen, als ihm gesagt wurde, dass zwei seiner Zähne gezogen werden müssten. Aber die Prozedur verlief ohne Tränen und Hector genoss das spätere Abendessen ohne die vorherigen Beschwerden durch seine schlechten Zähne.

Hector mussten zwei Zähne gezogen werden

Hector mussten zwei Zähne gezogen werden

Lima-Sunrise führt seine Unterstützung fort und hat vor, uns Wasserfilter zu schicken. Diese würden das Heim mit kostenlosem Trinkwasser versorgen und es den Kindern ermöglichen, sich die Zähne mit sauberem Wasser zu putzen. Außerdem werden die Aufzeichnungen der Untersuchungen ausgewertet und mit Empfehlungen für die zukünftige Zahnpflege zurückgeschickt, was den Angestellten dabei helfen wird, die Gesundheit unserer Kinder aufrecht zu erhalten.

Fleißiges Zähnputzen sorgt für saubere Zähne

Fleißiges Zähnputzen sorgt für saubere Zähne

NPH PERU schickt ein strahlendes Lächeln und ein großes Dankeschön an den Rotary Club Lima-Sunrise für die fortwährende Unterstützung.

Ein strahelndes Lächeln der Kinder aus Peru

Ein strahlendes Lächeln der Kinder aus Peru

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01.03.2010

Erdbeben in Chile war auch im Kinderdorf in Peru zu spüren

Das schwere Erdbeben in Chile hat auch leichte Beben in Peru ausgelöst. Unser neues noch im Bau befindliches Heimgelände in der Stadt San Vincente de Cañete liegt in der Küstenregion, aber einige Kilometer vom Strand entfernt. Eine Bedrohung durch den Tsunami bestand daher nicht. Die Stadt Lunahuaná, in der unsere Kinder derzeit noch leben, liegt etwa eine Autostunde von der Küste entfernt in den Bergen. In der Region Ica, die südlich an den Verwaltungsbezirk grenzt, in dem sich unser Kinderheim befindet, wurden leichte Beben registriert. Den Kindern geht es gut. Verletzte oder Schäden hat es in unserem Kinderheim keine gegeben.

Unsere Kinder und Mitarbeiter erinnern sich noch sehr genau an das Erdbeben in Peru vor zweieinhalb Jahren. Im August 2007 wurde Peru von einem heftigen Erdbeben der Stärke 8.0 auf der Richterskala erschüttert, bei dem mehr als 500 Menschen ihr Leben verloren. Der Andenstaat befindet sich geografisch im so genannten “Ring of Fire” des Pazifischen Ozeans, in dem sich 85 Prozent der weltweiten seismischen Aktivitäten abspielen.

Das Erdbeben im Jahre 2007 richtete auch in der Stadt Lunahuaná, in der sich unser Kinderheim befindet, großen Schaden an. Viele öffentliche Gebäude und private Wohnungen wurden völlig zerstört. UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN E.V. unterstütze arme  Familien in Lunahuaná beim Wiederaufbau und baute Behelfsklassenräume für die 590 Schüler der Gemeinde, da die Schule seit dem Erdbeben Einsturz gefährdet ist und nicht mehr genutzt werden kann.

Unsere Kinder und Mitarbeiter werden regelmäßig geschult, um im Katastrophenfall eine Evakuierung der Gebäude schnellstmöglich durchführen zu können. Jedes Beben weckt die Erinnerungen und Ängste and die Katastrophe vor einigen Jahren und verunsichert Kinder sowie Mitarbeiter vor Ort.

Verständlicherweise verlassen die Menschen in den betroffenen Gebieten auch bei leichten Beben ihr Haus. Sie kampieren im Freien aus Angst vor weiteren und stärkeren Beben. Bei stärkeren Erdstößen schlafen unsere Kinder und Mitarbeiter gemeinsam im Speisessaal, der aus Bambusmatten gefertigt ist und daher keine Gefährdung darstellt.

Mit der Zeit gewöhnt man sich an häufige leichte Beben, aber die Angst vor neuen und stärkeren Beben lässt sich nie ganz aus dem Alltag verdrängen.

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24.02.2010

So leben die Kinder in unseren Kinderdörfern

Die Kinder wohnen in Altersgruppen zusammen. Ihre Betreuung liegt größtenteils in den Händen Einheimischer, die von den Kindern „tía“ oder „tío“ (Tante, Onkel) genannt werden. Vormittags besuchen sie die projekteigenen Kindergärten und Schulen, am Nachmittag wird gelernt, mitgeholfen und natürlich gespielt.

Die Bedeutung des einzelnen zeigt sich auch im sozialen Jahr, das die Jugendlichen nach Abschluss der Sekundarschule absolvieren. Bevor sie in ihr eigenes Leben hinausgehen, oder eine weitere Ausbildung machen, arbeiten sie je nach Bedarf und Fähigkeiten ein Jahr lang in der Kinderbetreuung, den Werkstätten, der Küche oder der Klinik und geben so einen Teil ihrer empfangenen Unterstützung wieder zurück.

Wie lange die Kinder oder Jugendlichen in unseren Projekten leben, hängt ganz von ihnen ab. Normalerweise verlassen sie ihr Zuhause erst, wenn sie die Schule abgeschlossen und einen Beruf erlernt haben und als junge Menschen bereit für die Selbständigkeit sind. Tausende ehemalige “Pequeños” stehen heute fest im Leben und sind in allen sozialen Schichten und Berufen zu finden – sie sind u.a. in der Landwirtschaft, im Schuldienst, in Schneidereien, Bäckereien, Autowerkstätten oder der Krankenpflege tätig. Manche haben sogar ein Medizin-, Jura- oder ein technisches Studium absolviert.

Die Erziehung unserer Kinder stützt sich auf fünf Pfeiler:

Geborgenheit:
Die Kinder finden ein bleibendes, sicheres Zuhause.

Bedingungslose Liebe:
Durch bedingungslose Annahme und Liebe lernen die Kinder wieder zu vertrauen.

Teilen:
Anteilnahme am Leben anderer ist die Basis jeder Gemeinschaft.

Mitarbeit:
Jeder leistet dem Alter entsprechend seinen Beitrag.

Verantwortung:
Von klein auf lernen die Kinder, verantwortlich zu handeln.

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23.02.2010

So leben die älteren Kinder in unseren Kinderdörfern

Wir nehmen „Kinder“ bis zum Alter von 16 Jahren auf. Viele von ihnen haben nie die Schule besucht. Bis sie lesen und schreiben können, einen Schulabschluß und eine Berufsausbildung haben, sind die meisten über 20 Jahre alt.

Dann (oder auch schon zwischendurch) leisten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen je nach Bildungsziel bis zu drei soziale Jahre im Kinderheim. Sie helfen bei der Erziehung der Kleinen und geben vieles von dem weiter, was sie selbst im Heim gelernt haben. Zudem verringert die Mitarbeit der Älteren deutlich die Personalkosten.

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Schlagworte: kinder blog leben mit kleinen kinder
22.02.2010

Wir helfen Kindern in Notsituationen

Unser Ziel ist es, Kindern in Notsituationen beizustehen und zu verhindern, daß sie auf der Straße landen. Viele Kinder mit den unterschiedlichsten Schicksalen brauchen Hilfe und finden in unseren Heimen ein neues Zuhause.

Es sind verwaiste und verlassene Kinder, die aus ärmsten Verhältnissen stammen. So bringt z.B. eine Nachbarin Kinder, die schon seit Wochen alleine sind, weil die Mutter schwerkrank, verstorben oder von zu Hause weggegangen ist; oder ein allein stehender Vater wendet sich in völliger Verzweifelung an uns, weil er sich nicht mehr imstande sieht, seine Kinder zu versorgen. Nicht selten ist es auch eine Großmutter, die ihre Enkel aufgezogen hat, aber nun zu alt und zu schwach für diese Aufgabe ist.

Im Allgemeinen werden alle Geschwister einer Familie, die 16 Jahre und jünger sind, gemeinsam aufgenommen. Das soll weitere schmerzliche Trennungen verhindern. Aus diesem Grund werden unsere Kinder auch nicht zur Adoption freigegeben. Viele Kinder, die zu uns kommen, haben bereits Furchtbares erlebt. Sie tragen schwer an den seelischen Wunden, die durch Gewalt, Vernachlässigung oder den Verlust der Eltern entstanden sind. Bei uns erhalten sie die Geborgenheit einer Familie und eine solide Ausbildung als Basis für eine glückliche Zukunft.

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Schlagworte: adoption alleinstehend haiti, ingo steidl brueder schwester
21.02.2010

Alle unsere Einrichtungen und Projekte auf einen Blick

1954 gründete Padre William B. Wasson das erste Kinderdorf in Mexiko. Dieses war Vorbild für ein zweites Kinderdorf, das 1986 in Honduras seinen Anfang fand. Heute betreuen wir rund 3.500 Kinder in Lateinamerika. Rund 15.900 alleingelassene Kinder haben bei UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN Liebe, Geborgenheit und ein neues Zuhause gefunden. Viele Tausend ehemalige Schützlinge stehen bereits als Erwachsene fest im Leben und haben eigene Familien.

Mexiko

seit 1954, 930 Kinder (820 intern, 110 extern)

Casa San Salvador, Miacatlan:
Wohnhäuser, Kindergarten, Grund- und Mittelschule, Krankenstation, Landwirtschaft

Casa Buen Senor, Cuernavaca:
Schüler- und Studentenheim, Büro, Fachoberschule

Casa San Luis, Monterrey:
Studentenheim

Nicaragua

seit 1994, 321 Kinder (280 intern, 41 extern)

Casa Santiago, Insel Ometepe:
Kinderheim mit Grund- und Mittelschule, Kirche, Lehrwerkstätten und Krankenstation

Casa San Francisco DE ASÌS, San Jorge:
Babyhaus

Casa Guadalupe, Managua:
Studentenwohnheim

Casa Santa Clara, Managua:
Studentinnenwohnheim

Casa Padre Wasson, Jinotepe:
Neubau des Kinderheimes auf dem Festland

Honduras

seit 1986, 555 Kinder (530 intern, 25 extern) Rancho Santa Fé, La Venta: Kinderheim mit Kindergarten, Vor- Grund- und Mittelschule, Lehrwerkstätten, Krankenstation und Landwirtschaft

Casa Eva, La Venta:
Wohnheim für alte Menschen

Casa Pasionista, La Venta:
Wohnheim des Passionistenordens für Aids-Kranke auf dem Gelände des Kinderdorfs.

Sagrada Familia, La Venta:
Chirurgie-Zentrum

Casa Santa Cata-Rina, Casa Monseñor Fiallos, Casa Cerro Grande, Casa Alta-Mira, Casa Alistar:
Schüler- und Studentenwohnheime in Tegucigalpa

Casa de los Ángeles, Tegucigalpa:
Heim für schwer behinderte Kinder

Haiti

seit 1988, 590 Kinder ( intern und extern)

St. Helene, Kenscoff:
Kinderheim mit Kindergarten, Grund- und Mittelschule und Krankenstation

Kay Christine, Kenscoff:
Behindertenheim

Kay Pere Wasson, Pétionville:
Einrichtung für Therapie, Ausbildung und Verwaltung, durch das Erdbeben im Januar 2010 zerstört

Kay Eliane, Pétionville:
Therapiezentrum für behinderte Kinder, durch das Erdbeben im Januar 2010 zerstört

St. Damien, Tabarre:
Kinderkrankenhaus

Kay St. Germaine; Tabarre:
Therapiezentrum für behinderte Kinder

Francisville; Tabarre:
Werkstätten- und Ausbildungszentrum, noch im Aufbau

St. Luke-Straßenschulen:
in den Elendsvierteln in und um Port-au-Prince

Guatemala

seit 1996, 500 Kinder (419 intern, 81 extern)

Casa San Andrés, Parramos:
Kinderheim mit Montessori-Vorschule, Grund- und Mittelschule, Lehrwerkstätten und Krankenstation

Castillo Magico; Parramos:
Behindertenhaus

CHIMALTENANGO:
Babyhaus, Büro

Dominikanische Republik

seit 2003, 219 Kinder (186 intern, 33 extern)

Casa Santa Ana, San Pedro de Macoris:
Kinderheim mit Vor-, Grund- und Mittelschule, Krankenstation und Landwirtschaft

Peru

seit 2004, 70 Kinder

Vorläufiges Kinderheim in gemieteten Räumen in Lunahuaná

Ciudadela Santa Rosa de Lima, San Vincente de Cañete:
Neubau des Kinderheims

Bolivien

seit 2005, 69 Kinder

Casa Padre Wasson, Portachuelo:
Kinderdorf

CASA SAN JACOBO:
Haus für Schüler und Studenten von NPH in Santa Cruz

El Salvador

seit 1999, 465 Kinder

Ciudadela Sagrada Familia, Texistepeque:
Kinderheim mit Kindergarten, Grund- und Mittelschule, Lehrwerkstätten und Krankenstation

Alle Zahlen basieren auf dem Stand von Dezember 2009

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09.02.2010

Bau des Kinderdorfs schreitet voran

Peru Unsere Familie in Peru wächst beständig. Die Kinderzahl ist 2009 von 43 auf 70 angestiegen. Es wird eng in den gemieteten Häusern.

Doch die Bautätigkeiten für unser neues Kinderdorf schreiten zügig voran: zwei Wohnhäuser sind bereits im Rohbau fertiggestellt und sollen im Sommer 2010 bewohnbar sein.

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Schlagworte: padre philip cleary mexiko