Der Tropensturm Agatha hat sich abgeschwächt, der sehr starke Regen hat aufgehört. Unsere Kinderdörfer in Guatemala und der Dominikanischen Republik sind unversehrt. Im Kinderdorf in Honduras ist die Trinkwasserversorgung beschädigt, aber noch funktionsfähig. Den Kindern geht es gut.
Kinderdorf Guatemala
Neuere Informationen zur Situation unseres Kinderdorfs in Guatemala liegen aktuell nicht vor. Seit Sonntag Morgen hat es im Kinderdorf nicht geregnet. Montag und Dienstag ist der Unterricht aufgrund der Situation ausgefallen. Am Mittwoch, 2. Juni wurde er wieder aufgenommen.
Wir befürchten, dass auch einige Familien der Kinder durch den Tropensturm in Mitleidenschaft gezogen wurden, da der Tropensturm das ganze Land betraf. Im Moment ist es allerdings unmöglich, genaue Informationen zu allen Familien zu bekommen.
In Parramos, dem nächstgelegenen Ort zum Kinderdorf, gab es keine ernsthaften Schäden. Andere nachgelegenen Orte erlitten kleine Schäden durch Erdrutsche und weggespülte Straßen. Einige Angestellte und Freunde von UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN haben kleine Schäden an ihren eigenen Häusern zu beklagen.
Nach Aussagen einer Mitarbeiterin sind unser Kinderdorf in Guatemala und die Umgebung verglichen mit dem Rest des Landes sehr wenig durch den Tropensturm betroffen. Im Kinderdorf läuft der Betrieb wieder normal.
Honduras
Der Regen hat aufgehört und die Kinder in unserem Kinderdorf in Honduras sind sicher. Wie schon berichtet, hat der Tropenstrum dennoch Schaden angerichtet.
Eine Wasserpumpe des Wasserspeichers zur Trinkwasserversorgung ist zerstört worden. Ebenso sind einige Rohre zur Wasserversorgung der Gebäude beschädigt. Glücklicherweise funktioniert die zweite Wasserpunpe noch, so dass die Trinkwasserversorgung sichergestellt ist.
Bitte unterstützen Sie uns bei der Reperatur der zerstörten Infrastruktur für die Wasserversorgung. Die Erneuerung der defekten Wasserpumpe und Rohrleitungen ist eine langwierige und teure Angelegenheit. Danke!
Die Regierung entschied am vergangenen Montag alle privaten und öffentlichen Schulen zu schließen. Es wurde befürchtet, dass einige der Hauptverkehrsbrücken durch Unterspülungen einstürzen könnten. Einige Lehrer und Verwaltungspersonal konnten am Montag nicht in unser Kinderdorf kommen, da der Transport von UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN in das Kinderdorf eingestellt wurde. Am Dienstag, den 1.Juni konnte der Unterricht jedoch wiederaufgenommen werden.
Am Sonntag, den 30. Juni war Besuchertag im Kinderdorf in Honduras. Aufgrund der schlechten Wetterlage und der schwierigen Transportsituation durch den Tropensturm konnten viele Familien nicht kommen. Die Enttäuschung war für einige unserer Kinder sehr groß, obwohl wir ihnen natürlich erklärten, warum manche Familien nicht zu Besuch kommen konnten.
Viele der Familien unserer Kinder leben in den Randgebieten von Tegucigalpa, wo Erdrutsche sehr wahrscheinlich sind. Es ist zu vermuten, dass einige von ihnen betroffen sind. Genaue Informationen liegen uns aber bisher nicht vor.
Laut der Permanent Contingency Commission COPECO gab es bis zum 31. Mai 2010 17 Tote, einen Vermissten, 3227 Evakuierte und 168 Familien in Notunterkünften. 63 Häuser und 11 Brücken wurden zerstört, beschädigt wurden 37 Straßen, 6 Brücken und 5 Schulen.
UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN betreibt einige Outreach-Projekte in der Umgebung unseres Kinderdrofs. Dort leisttet UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN armen Familien Hilfe (finanzieller oder anderer Art). Diese Menschen sind durch die Tropensstürme am meisten betroffen. Wir versuchen die Situation der Menschen herauszufinden, um helfen zu können.
Dominikanische Republik
San Pedro de Macorís, die Stadt und Provinz in der unser Kinderdorf liegt, wurde nicht direkt vom Tropensturm betroffen. Am Montag, den 31. Mai hat es fast den ganzen Tag in San Pedro und dem Kinderdorf geregnet. Mittlerweile hat der Regen aber aufgehört.
Schlagworte: Tropensturm Dominikanische Republik Juni, Unterspülungen durch den Tropensturm

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